2011 – Angeln mit Opa

23.09. – 25.09.2011

„Ist ja toll, ihr habt ein Segelboot?! Da will ich mal mit. Können wir dann auch angeln?“. Spätestens in diesem Moment war uns klar, dass wir nicht alleine mit unserem sechs Jahre alten Neffen fahren würden. Richtige Fischer mussten mit. Also luden wir Tanjas Vater Dirk und seinem Freund Harald ein, uns zu begleiten und Jon das Ostseeangeln beizubringen. Zur weiteren Unterstützung heuerte noch unser Sohn Moritz an, so dass wir zu sechst das Wochenende am Bord verbrachten.

 

 

 

 

 

Nach dem Einchecken und einem gemütlichen Abendprogramm konnte es am nächsten Morgen gleich losgehen. Jon war schließlich zum Angeln da. Also musste Opa gleich in der Früh die Angel rausholen. Doof nur, dass es im Hafen keine Dorsche gibt, aber so ein Teebeutel gehört nun wirklich nicht ins Wasser und muss dringend rausgefischt werden.

 

 

 

 

 

Nach einem kurzen Frühstück, was sind sechsjährige Jungs doch ungeduldig, ging es nun endlich los. Harald ist alter Segler, so dass er uns ersteinmal zeigen konnte wie man einen Blister setzt und bedient. Ein Blister ist ein Leichtwindsegel, ideal für den heutigen Tag.

 

 

 

 

 

So konnten wir einige Zeit segeln und Opa die Angelruten klar machen. Wie auf Bestellung schlief der Wind ein, so dass es nun endlich den Fischen an den Kragen gehen konnte. Also treiben lassen und auf Dorsch.

 

 

 

 

 

Leider gehören zum erfolgreichen Fischen immer zwei Seiten, ein Angler, der möglichst sein Handwerk versteht und ein Fisch, der lieber in der Pfanne landet, als in Freiheit durch die Ostsee zu ziehen. Opa ist seit Jahrzehnten passionierter Angler, an ihm lag es sicher nicht. Aber Fisch gab es auch nicht zum Abendessen. Vielleicht lag es ja auch an der personifizierten sechsjährigen Ungeduld. Zum Glück hatten wir vorgesorgt. Essen für alle und DVD für Jon. Zurück in Gelting musste aber erst einmal das obligatorische Anlegebier her. Das geht in Gelting ganz hervorragend, zumal auch das Wetter mitspielte.

 

 

 

 

 

Bei einem Bier sollte es natürlich nicht bleiben, und zurück an Bord wurde noch der Wein vernichtet. Und war nicht auch noch Wodka im Spiel? Fotografisch belegt sind jedenfalls ein paar wichtige Vater-Sohn-Gespräche und ein etwas derangierter Skipper am nächsten Morgen. Es war trotzdem ein wunderbares Wochende, das unbedingt wiederholt werden sollte.

Updated: 24. September 2017 — 23:51

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Amity - Maxi 95 auf Fahrt © 2017 Frontier Theme