Raus auf die Nordsee

15.7.2018

Die Nordsee und leider auch die Elbe sind Tidengewässer. Das bedeutet, dass man nicht dann losfährt, wenn man gemütlich ausgeschlafen hat (so machen wir das meist in der Ostsee), sondern dann, wenn Wasserstand und Strömung zum Vorhaben passen. Für uns bedeutete das, um 4:30Uhr die Leinen los zu machen. Ganz schön früh. Der Vorteil daran ist, dass man den Tag von Anfang an mitbekommt.

 

 

 

 

 

Wir waren ein bisschen aufgeregt, da wir noch nie auf der Nordsee gefahren sind und gerade vom Elbausgang jede Menge „Horrorgeschichten“ gehört hatten. War dann alles ganz entspannt. Leider gab es keinen Wind, so dass wir die gesamte Strecke unter Motor zurücklegen mussten. Den ruhigen Seegang nutzten wir, um endlich den Watermaker richtig in Betrieb zu nehmen. Es ist schon toll, dass man sich sein eigenes Wasser machen kann und nicht im Hafen jede Menge Plastikträger schleppen muss.

 

 

 

 

 

Helgoland ist eine schöne Insel, sieht man mal von den ganzen Duty-Free-Touristenfallen ab. Der Rundgang auf der Steilküste entschädigt für vieles. Das Anlegen funktioniert nur im Päckchen. Wir waren die Nummer 6, nach uns kamen nochmal 8, so dass in „unserem Päckchen“ insgesamt 14 Boote zusammen lagen. Man kann sich kaum vorstellen, dass sich das alles wieder auflöst.

Updated: 29. Juli 2018 — 20:00

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