Die Crew

Um es gleich vorweg zu nehmen, wir können beide das Boot segeln, fahren, navigieren. Darüber hinaus haben sich bei uns einige Arbeitsaufteilungen ergeben.

Tanja

Tanja ist gelernte Elektronikerin, Krankenschwester und Heilpraktikerin. Zur Zeit arbeitet sie als selbständige Heilpraktikerin mit eigener Praxis.

Neben den üblichen Segel- und Bordalltagsaufgaben, welche wir uns aufteilen, ist Tanja hauptsächlich für die Verpflegung und Gesundheit sowie für das praktische Leben an Bord zuständig. Vor jedem längeren Törn trocknet sie Lebensmittel, so dass wir uns mehrere Wochen völlig autark ernähren können. Auch der kleinste Platz an Bord wird von Tanja sinnvoll genutzt, notwendige Taschen, Säcke oder ähnliches näht sie selber. Außerdem ist Tanja „Reffbeauftragte“. Sie erkennt meist als erste, wann es Zeit wird, ein wenig Tuch wegzunehmen. tanja[add]7freiheiten[dot]de

Hier im Blog schreibe ich aus meiner Sicht und möchte Euch nicht mit vielen seglerischen Dingen langweilen, vielmehr berichten, wie ein Alltag bei uns auf dem Boot aussieht, was und wie wir etwas machen und wie wir Probleme (die wird es immer geben) lösen.  

Ich bin eine Schönwetterseglerin, dass heißt, ich liebe auf dem Boot zu sein, den Wind von hinten zu bekommen, Sonne im Cockpit zu geniessen, ab und zu einen Stopp auf dem Wasser einzulegen und zu baden. DAS ist für mich Urlaub. 

Mir ist schon klar, dass ich den größten Teil der Reise diesen Vorstellungen hinterher gucken werde, aber wenn es dann soweit ist, dann freue ich mich wie Bolle! Dafür nehme ich auch unangenehmere Segelstunden in Kauf, nicht gerne, aber ich tue es!

Mich hat schon immer interessiert, wie andere Langfahrtsegler ihre Tour planen, wie sie an Bord den Tag gestalten und was den Reiz so einer Reise ausmacht. 

Darüber möchte ich Euch erzählen. 

Wenn ich von hohen Wellen berichte (ich neige laut Martin zur „Sauerländischen“ Übertreibung), dann ist mir persönlich die Meterangabe egal, Fakt ist es: sie ist für mich zu hoch! Genauso gilt das für den Wind!

Martin

Auch Martin ist gelernter Elektroniker. Nach dem Studium zum Berufschullehramt arbeitete er als selbständiger und angestellter Programmierer auf verschiedenen Plattformen. Seit 2003 ist er Lehrer an der Staatlichen Gewerbeschule Kraftfahrzeugtechnik in Hamburg und hier insbesondere für die elektrische / elektronische Ausbildung verantwortlich. Nebenbei gibt er Schulungen zu fachlichen und didaktischen Themen und ist als Fachbuchautor tätig.

An Bord ist Martin zusätzlich zu den üblichen Segel- und Bordalltagsaufgaben für die Technik und das Grobe verantwortlich. Er hat die gesamte Bordelektrik geplant und neu gestaltet. Veränderungen, Erweiterungen und Reparaturen am Boot werden meist von ihm geplant und gemeinsam mit Tanja durchgeführt. martin[add]7freiheiten[dot]de

Skipp

Im Februar 2016 kam ein kleiner „Aussiedoodle“ in unsere Familie und muss nun zum Bootshund erzogen werden. Skipp ist sehr neugierig, ständig hungrig und zum Glück liebt er das Wasser. Wir sind äußerst gespannt, wohin er uns noch alles begleiten wird. Der Sommertörn 2016 wurde sein Ausbildungstörn und er hat es richtig gut gemacht. Wir freuen uns auf weitere spannende Fahrten mit ihm. Und eines kann man jetzt schon feststellen – wir hatten noch nie so viel Kontakt zu anderen Seglern. Skipp scheint zum Segeln geboren zu sein.

Wir haben wegen ihm einiges an Bord verändert, damit er es leichter hat an Bord zu kommen. Im Cockpit haben wir Kork verlegt, den Ankerkasten ebenso und die Plattform vorne am Bug hat Martin vergrößert, nun kann Skipp die Amity mit viel Trittsicherheit und mit einigen Showeinlagen betreten. Manchmal braucht er etwas länger.

 

 


 

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